Mit Johanna und Christine bin ich Freitag früh nach PUCÓN gefahren, 6h Busfahrt gen Süden. Die Stadt ist wegen ihrer wunderschönen Lage am Fuße eines schwach aktiven Vulkanes und am Ufer eines riesigen klaren Sees mit lauter Bergen drum herum das absolute Touristenzentrum Nummer 1 innerhalb Chiles. Dafür ist es aber gar nicht so zugebombt mit hässlichen kastenförmigen Hotels wie ich befürchtet habe, eigentlich sind alle Hotels um den See herum im Landhausstil gehalten und sehen recht hübsch aus. Die Innenstadt besteht zu 90% aus Touristenherbergen, Restaurants und Souvenirgeschäften; alles in Holz, sogar jedes Werbe- und Straßenschild. Eine sehr schöne Atmosphäre und zu unserem großen Glück durften wir die Stadt in der ruhigen Nebensaison erleben, denn im Sommer ist dort die Hölle los und das Städtchen quillt vor Touristen über.
Grün bedeutet allerdings nicht totale Ruhe, sondern beinhaltet Rauchwolken, ein Brummen und Zischen im Inneren des Vulkans und leichte Erderschütterungen
Den Nachmittag haben wir an einem wunderschönen und fast menschenleeren Strand zwischen Púcon und Villarica verbracht
Unser Bergführer zu Pferd Rodolfo mit seinen Hunden, die uns den ganzen Ausritt begleitet haben
Essen im Freien: Es gab frisch Gegrilltes und Rotwein dazu
Montag morgen haben wir dann nach dem Zusammenpacken gemütlich im Freien gefrühstückt mir Blick auf den schneebedeckten, rauchenden Vulkan. Dann ging plötzlich ein lauter Alarm los und wir dachten für einen Moment, es gäbe gleich einen Ausbruch. Aber wie sich herausstellte war es nur Feuerwehr. Ein aufregender Kurzurlaub!
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