Dienstag, 4. November 2008

Pucón - Vulkane, Seen und Abenteuer

Dieses Jahr wurde der Reformationstag offiziell in Chile eingeführt, wodurch wir am Freitag frei bekommen haben und sich eine hervorragende Reisemöglichkeit aufgetan hat :-)



Mit Johanna und Christine bin ich Freitag früh nach PUCÓN gefahren, 6h Busfahrt gen Süden. Die Stadt ist wegen ihrer wunderschönen Lage am Fuße eines schwach aktiven Vulkanes und am Ufer eines riesigen klaren Sees mit lauter Bergen drum herum das absolute Touristenzentrum Nummer 1 innerhalb Chiles. Dafür ist es aber gar nicht so zugebombt mit hässlichen kastenförmigen Hotels wie ich befürchtet habe, eigentlich sind alle Hotels um den See herum im Landhausstil gehalten und sehen recht hübsch aus. Die Innenstadt besteht zu 90% aus Touristenherbergen, Restaurants und Souvenirgeschäften; alles in Holz, sogar jedes Werbe- und Straßenschild. Eine sehr schöne Atmosphäre und zu unserem großen Glück durften wir die Stadt in der ruhigen Nebensaison erleben, denn im Sommer ist dort die Hölle los und das Städtchen quillt vor Touristen über.

















Ankunft in Pucón

Diese Ampel in der Innenstadt warnt vor erhöhter Vulkanaktivität.

Grün bedeutet allerdings nicht totale Ruhe, sondern beinhaltet Rauchwolken, ein Brummen und Zischen im Inneren des Vulkans und leichte Erderschütterungen



Mittagessen auf einer Dachterrasse mit Blick auf die lustige Dächerlandschaft




Mapuche-Figuren aus Holz im Stadtpark





Noch mehr Indianerfiguren am schöneren der beiden Stadtstrände




Am Samstag ist Martín aus Temuco runtergefahren um den Tag mit mir in Pucón zu verbringen. Wir sind dann erst mal durch die Stadt spaziert und haben ganz viel und ganz lecker gegessen :-)





Den Nachmittag haben wir an einem wunderschönen und fast menschenleeren Strand zwischen Púcon und Villarica verbracht











Hier sieht man wie der Vulkan raucht



Am Sonntag bin ich mit den Mädels auf eine Ranch rausgefahren und von dort aus hat ein abenteuerlicher Ausritt durch die Berge begonnen.
















Unser Bergführer zu Pferd Rodolfo mit seinen Hunden, die uns den ganzen Ausritt begleitet haben








Und unser zweiter Begleiter Miguel, nein, ein echter "Huaso" (chilenischer Cowboy) der zwischendurch immer mal wieder verloren gegangene Kühe und ausgebüchste Pferde zurück zur Ranch getrieben hat.










Oben auf dem Berg











Chilenische Araukarien












Mittagspause in einer Berghütte




Essen im Freien: Es gab frisch Gegrilltes und Rotwein dazu





















































Am Nachmittag sind wir quer durch einen jahrhunderte alten Urwald geritten bis hin zu einem unberührten See im Herzen des Waldes




















Hier gings steil runter - gut das unsere Pferde trittsicher waren!
Montag morgen haben wir dann nach dem Zusammenpacken gemütlich im Freien gefrühstückt mir Blick auf den schneebedeckten, rauchenden Vulkan. Dann ging plötzlich ein lauter Alarm los und wir dachten für einen Moment, es gäbe gleich einen Ausbruch. Aber wie sich herausstellte war es nur Feuerwehr. Ein aufregender Kurzurlaub!




























































Keine Kommentare: