Samstag, 20. Dezember 2008

Vulkanbesteigung

Der erste Abschnitt meiner großen Chilereise ist nun vorbei und ich bin gut bei meinem Freund Zuhaus in Temuco angekommen. Die letzten 2 Tage der Reise waren nochmal besonders schön. Donnerstag hab ich mich in Pucón mit 2 Freundinnen aus Spanien getroffen und am Freitag haben wir uns dazu entschlossen zusammen den Vulkan Villarica zu erklimmen. Das war wirklich ein kleines Abenteuer und teilweise echt hart! Aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt, allein schon wegen der Aussicht aber auch weil man ja nicht jeden Tag in den Krater eines noch aktiven Vulkans schauen kann!


Ich mit meiner Freundin Irene (Mitte), die mit mir in Concepción studiert hat, und ihrer Freundin Carolina
Und da oben wollten wir rauf...

Der erste Abschnitt war noch ohne Schnee aber sehr steil und fast am schwierigsten. Aber schon von hier hatte man eine tolle Aussicht

Hälfte geschafft!

Und das war dann schon oben auf der Spitze, nach 4 1/2 h Aufstieg



Mittagspause




Entspannen oben auf dem Vulkan





Aussicht auf die umgebene Berg- und Seenlandschaft
















Blick in den Krater - viel konnte man wegen des aufsteigenden Rauchs nicht sehen
















Unsere Bergführer
























Der Abstieg ging sehr viel schneller, da wir weite Strecken auf dem Hintern runtergerutscht sind ;-) Davon hab ich leider keine Bilder, da wir trotz Spezialkleidung völlig vom Schnee durchnässt wurden. War auf jeden Fall sehr lustig und als wir dann wieder unten im Tal angekommen sind haben wir noch ein Bier mit den Bergführern getrunken, als schönen Abschluss unserer Hammertour :-)

Dienstag, 16. Dezember 2008

Wasserfaelle von Petrohue

Kommt mir vor als waere ich schon eine Ewigkeit in Puerto Varas, dabei ist heute erst der vierte Tag hier. Mittlerweile kann ich nun auch die Ortsnamen Llanquihue und Petrohue richtig aussprechen ;-)

Heute war ich in einem Nationalpark mit immergruenen kuehlen Regenwald. Die Besonderheit dort warem die Wasserfaelle von Petrohue. Diese beeindrucken nicht durch ihre Groesse oder Wassermassen, sondern durch die durch die wild geformten Felsen drumherum, die einst durch einen Vulkanausbruch entstanden sind. Ausserdem durch die tuerkiese Farbe des Wassers.







Fluss im Nationalpark




Bei den Wasserfaellen










Danach bin ich weiter in das Staedtchen Petrohue gefahren und hab dort ,it internationaler Gesellschaft - einem in Schweden wohnenden Chilenen, einem Spanier und Argentiniern - Mittag gegessen. Erst mal sind wir aber mit einem Motorboot ueber den gruenen See "Todos los Santos" gefahren um zu dem Restaurant zu kommen, welches auf der anderen Seite des Sees lag. Blick aus den Fenstern des baeuerlichen Restaurants
mit gluecklichen freilaufenden Kuehen im Garten


Blick vom Boot aus auf das kleine Oertchen Petrohue



Zurueck in Puerto Varas - Kirche nach deutschem Baustil,
alle braunen Balken sind aus Holz, alles was weiss ist aus Wellblechen gebaut






Hier habe ich nach meinem Ausflug die Abendsonne in Puerto Varas genossen :-)


Montag, 15. Dezember 2008

Puerto Varas

Freitag Nacht bin ich in Puerto Varas angekommen.
Den Samstag hab ich mit Janine in der Stadt verbracht und gestern Morgen hab ich in der Jugendherberge eine Spanierin kennengelernt, wir haben uns Fahrraeder ausgeliehen und sind zusammen nach Frutillar gefahren.


Morgen in Puerto Varas

Mit dem Fahrrad unterwegs nach Frutillar


Hier konnten wir nicht mehr und haben uns von einem Auto mitnehmen lassen



Deutscher Einfluss in Frutillar




Sicht auf den Vulkan Osorno
lecker Streuselkuchen - schmeckt wie Zuhause!





Meine spanische Reisebegleiterin Roser und ich







Zurueck gings im Bus - Spezialplatz vorne beim Fahrer
















Samstag, 13. Dezember 2008

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Nationalpark Chiloé



Immer noch auf der Insel Chiloé. Wir werden hier so verwoehnt vom Wetter! :-)

Gestern war ich im Nationalpark von Chiloé. Wunderschoen: dichter Urwald, klare Seen, weisse Pazifikstraende. Nachdem wir fast den kompletten Vormittag fuer die Organisation verbraucht haben, sind wir auf einem Urwald-Pfad spaziert und nachmittags haben wir einen Ausritt unternommen. Hat sehr viel Spass gemacht! Ich bin sogar auf dem Pferd duch einen Meter tiefes Wasser durchgeritten und spaeter in den Duenen am Strand gallopiert. Die Fotos vom Ritt sind teilweise etwas wackelig, aber ein paar gute Eindruecke sind glaub ich dabei.


Unsere Reisegruppe




Im chilotischen Urwald
Hier sind wir langgeritten!





Ritt entlang des Seeufers
















Heut frueh haben wir nochmal die Palafitos angeschaut



Heute frueh sind drei der Maedels schon weitergefahren, ich habe mit den anderen beiden einen Ausflug auf eine kleine Insel gemacht. Haben uns 2 niedlche Hafenstaedtchen angesehen und einen ausgiebigen Strandspaziergang gemacht.













Seeloewen auf einem Felsen vor der Kueste
So, muss jetzt ins Bett. Wenn morgen alles klaoot und ich Glueck hab seh ich vielleicht Pinguine :-)



















Montag, 8. Dezember 2008

Erste Eindruecke aus Chiloé

Ich habe Concepción hinter mir gelassen und bin heute zusammen mit Christine, Janine und Johanna in Castro, der Hauptstadt der Insel Chiloé angekommen, meinem ersten Reiseziel.

Wir sind die Nacht durchgefahren bis nach Puerto Montt. Dummerweise hatte dort heute Morgen fast alles zu gehabt, denn heute war ein Feiertag. So sind wir dann in einem McDonald's gelandet, mein erstes Mal hier in Chile. Dann sind wir noch kurz am Hafen entlang geschlendert und dann in den naechsten Bus gestiegen. Von der Faehre aus hab ich zum ersten Mal eine freilebende Robbe gesehen! Die ist quietschvergnuegt 10m von unserer Faehre entfernt im Pazifikwasser geschwommen. :-) Ausserdem sind noch 2 riesige Pelikane an uns vorbeigeflogen.


Auf der Faehre

Erster Blick auf Chiloé


Die Landschaft auf der Insel selbst ist abwechselnd flach und huegelig, sehr sehr gruen und mit vielen verschlungenen Buchten uebersaeht. Castro ist die groesste Stadt Chiloes und liegt in dessen Zentrum an der dem Festland zugewandten Seite. Typisch sind hier die Palafitos, das sind auf Stelzen gebaute Haeuser, die am Ufer stehen.



Palafitos

Heute waren wir vier Maedels in einem netten Restaurant Fisch essen und sind anschliessend durch die Stadt spaziert. Insgesamt gefaellt es uns sehr gut hier, das einzig nervige ist, dass und staendig von irgendwelchen Jungen oder Maennern, egal welches Alter, hinterher gepfiffen oder -geschmatzt wird. Das ist dann wohl der in den Reisefuehrern viel beschriebene chilenische Machismus, den wir jetzt noch sehr viel intensiver erleben als in Concepción, denn nun sind wir 3 blonde Maedels auf einmal.


Kathedrale in Castro

- sehr huebsch und erstaunlicherweise teilweise aus Wellblech gebaut!

Farbenfrohes Zentrum






Normalerweise regnet es sehr viel in dieser Gegend, aber wir haben totales Glueck mit dem Wetter: grad ist eine Hitzewelle aus Argentinien hergezogen und es gibt viel Sonnenschein. Morgen geht es auf zu einem Strand!